Tero Leinonen feiert gegen Mannheim sein DEL-Debüt für die Rooster

Iserlohn. (MK) Definitiv ohne Sébastien Caron und Jeff Giuliano müssen die Iserlohn Roosters am Freitag gegen die Adler Mannheim antreten. Jeff Giuliano leidet noch immer an den Nachwirkungen des Trainingsunfalls mit Mark Ardelan, der ihm eine leichte Gehirnerschütterung einbrachte. Und auch bei Stammkeeper Sébastien Caron kann keine Entwarnung gegeben werden. Er muss nach der Attacke von Krefelds Stürmer Andreas Driendl ebenfalls pausieren. Beide waren allerdings am Donnerstagmittag in zivil Zaungäste beim Training der Roosters.

 

Für Caron wird der neu verpflichtete finnische Goalie Leinonen (36) das Tor der Sauerländer hüten. Er traf am Donnerstag in der Waldstadt ein und absolvierte bereits am Mittag das Training mit der Mannschaft.
Leinonen erklärte, dass natürlich auch er eigentlich gar nicht so schnell damit gerechnet habe für die Roosters spielen zu dürfen. Nun sei er aber glücklich dem Team helfen zu können. Der dreifache Familienvater hat in dieser Saison einige Spiele in Italien für Valipelice absolviert und hat die letzten Wochen bei seinem Heimatklub in Finnland mittrainiert. Er, so Leinonen, fühle sich okay. Allerdings kennt er die DEL nur aus dem Fernsehen und aus Gesprächen mit Spielern, die er aus Finnland kennt. Dass Leinonen im wahrsten Sinne des Wortes vom Flugzeug aufs Eis ging, zeigte sich auch nach dem Training. Er wählte statt der Kabinentür den Ausgang der Halle, nahm es aber mit Humor.

Trainer Doug Mason zeigte sich unterdessen noch immer verärgert über die Schiedsrichter. Anhand des Videos vom Spiel in Krefeld führte er die Szene zwischen Driendl und Caron noch einmal vor. Darin ist ganz klar zu erkennen, dass Driendl mit seinem Gesäß voraus und dem Stock in Kopfhöhe in Caron fährt. Einer der beiden Hauptschiedsrichter steht dabei im Bullykreis und hat ungehinderte Sicht auf das Geschehen. Für Mason ist völlig unverständlich, dass es keinerlei Strafe gegen den Krefelder Angreifer gab. Böswillige Absicht möchte er ihm dabei nicht unterstellen. Ebenso, wie er die Verletzung Carons als Gegebenheit anerkennt. „So etwas passiert im Sport“, so der Holland-Kanadier.

 

Die in Krefeld noch grippegeschwächten Wolf, Hackert und Hommel stehen gegen die Adler wieder zur Verfügung. Bei den Kurpfälzern werden Ullmann und MacDonald weiterhin ausfallen. Stammkeeper Brathwaite steht nach überstandener Knöchelprellung wieder im Tor.
Trainer Doug Mason warnt vor allem vor dem Powerplay der Gäste und hofft auf mehr Disziplin, als in Krefeld. Die Adler wollen in Iserlohn auf jeden Fall die drei Zähler mitnehmen. Es ist ihr letztes Spiel vor der Länderspielpause.
Somit treffen beide Teams also unter fast gleichen personellen Voraussetzungen aufeinander.

 

Das erste Bully ist am Freitag um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter der Partie wird Roland Aumüller sein.

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