Förderschulen nutzen Kraft der Sonne

Märkischer Kreis. (PMK) Sie sind günstig im Verbrauch, effizient und umweltfreundlich. Ökologische Heizsysteme schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Das gilt für Wohnungen ebenso wie für öffentliche Gebäude. Der Märkische Kreis hat an die Zukunft gedacht und sich für thermische Solaranlagen entschieden.

An zwei Förderschulen des Kreises, Schule an der Höh in Lüdenscheid sowie an der Carl-Sonnenschein-Schule in Iserlohn-Sümmern, wurden von der Firma Peter Jacob in Lüdenscheid und der Fa. Roman Patschkowski aus Menden die Anlagen des Herstellers Paradigma Installiert, die sich auf ökologische Heizsysteme spezialisiert haben. Innerhalb nur einer Woche montierten die Fachleute jeweils sechs Vakuum-Röhrenkollektoren (CPC-Kollektoren) mit einer Gesamtfläche von je knapp 24 Quadratmetern auf den Flachdächern der Schulen. Die Bauzeit betrug insgesamt jeweils vier Wochen. Für beide Maßnahmen investierte der Kreis 80.000 Euro aus den Mitteln des Konjunkturpakets II.

Das mit dem Bundespreis 2006 ausgezeichnete System von Paradigma arbeitet mit reinem Wasser, das in den Vakuum-Röhrenkollektoren von der Sonne erwärmt wird. Eine ausgefeilte Spiegeltechnik sorgt dafür, dass die Sonnenenergie optimal genutzt wird, selbst bei bewölktem Himmel. Ein wesentlicher Vorteil der mit reinem Wasser betriebenen thermischen Solaranlagen: Sie kann problemlos an die bestehende Heizung angeschlossen werden.

Beide Schulen nutzten das von der Sonne erwärmte Wasser nicht nur zum Heizen der Räume, sondern hauptsächlich zur Beheizung der Lehrschwimmbäder. Mit der neuen Technik wird künftig viel Geld gespart und aktiv ein Beitrag zum Schutz der Umwelt geleistet. Der Märkische Kreis rechnet mit einer jährlichen Einsparung von rund 11.500 kWh sowie einer Reduzierung der CO2-Emmissionen um mehr als 3.100 Kilogramm pro Anlage.

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