Es bleibt ausschließlich bei MK

Märkischer Kreis (pmk) Fahrzeugbesitzer im Märkischen Kreis müssen auch künftig bei der An- oder Ummeldung ihrer Fahrzeuge das MK-Nummernschild montieren. Mit übergroßer Mehrheit, bei lediglich neun Gegenstimmen, vor allem aus der FDP-Fraktion, stimmte der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung für einen Verzicht auf die Wiedereinführung von Altkennzeichen. Zurzeit sind im Kreisgebiet noch mehrere Hundert Autos mit den historischen Nummernschildern AL (Kreis Altena), IS (Stadt und Kreis Iserlohn), LS (Märkischer Kreis in Lüdenscheid) und LÜD (Kreis/Stadt Lüdenscheid) auf den Straßen unterwegs.

 

„Die Begründung des Kreistages aus dem Jahr 1978 zur Einführung des Unterscheidungskennzeichens MK hat sich als vorausschauend und zutreffend erwiesen. Sie ist auch heute noch ein wichtiges Identifikationsmerkmal für den Märkischen Kreis“, so die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage. Nach dem eindeutigen Votum des Kreistages wird der Märkische Kreis keinen Antrag beim NRW-Verkehrsministerium auf Wiederzulassung der Altkennzeichen stellen.

Um Mobilität in der Zukunft ging es bei einem Antrag der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die eine Arbeitsgruppe für die Neuausrichtung der Nahverkehrsplanung einrichten möchte. Hintergrund seien die sich verändernden Rahmenbedingungen für den Öffentlichen Personennahverkehr und Schienengebundenen Nahverkehr. „Der aktuelle Plan ist fast 20 Jahre alt. Wir müssen bei einer Fortschreibung auch neue Wege gehen“, so Fraktionsvorsitzende Renate Oehmke. Sie nannte vor allem den Klimaschutz, den Demographischen Wandel und stetig steigende Benzinpreise als Argumente. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Politik und der Kreisverwaltung, soll nun auch im Zusammenwirken mit den Städten und Gemeinden bis Herbst die Ziele festlegen – rechtzeitig zu den Haushaltsplanberatungen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Mobilität in einer Form wird es am 24. Juni bei der Aktion „Autofreies Volmetal“ geben. „Das wird eine tolle Sache, ich fahre auf jeden Fall mit und danke allen, die an der Organisation beteiligt sind“, drückte Landrat Thomas Gemke seine Vorfreude aus. Die FDP-Fraktion hatte im Vorfeld der Kreistagssitzung noch einigen Klärungsbedarf und einen Fragenkatalog vorgelegt, der von der Verwaltung beantwortet wurde. FDP-Fraktionsvorsitzenden Axel Hoffmann bewegte die Frage, wieso die Gemeinde Schalksmühle trotz entsprechender Signale von vor Ort nicht einbezogen werde. Das Volmetal sei länger als lediglich von Meinerzhagen bis Lüdenscheid-Brügge. Die Eingrenzung der Strecke sei in Absprache mit Schalksmühles Bürgermeister erfolgt, so die Antwort der Verwaltung. Viel Lob für die Initiative erhielt die Verwaltung aus den anderen Fraktionen, vor allem von den Bündnisgrünen. Es gehe darum, jetzt erst einmal Erfahrungen zu sammeln, so Herman Reyher. Er stelle eine große Unterstützung bei Bevölkerung und Vereinen im Volmetal fest.

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