Iserlohn. (MK) Seit Samstag ist der neue Iserlohner Headcoach Rob Daum in der Waldstadt. Eigentlich nimmt er offiziell erst am Dienstagmorgen... Rob Daum nimmt seine Arrbeit bei den Roosters auf
Rob Daum

Rob Daum – © by Is.-Nachr. (MK)


Iserlohn. (MK) Seit Samstag ist der neue Iserlohner Headcoach Rob Daum in der Waldstadt. Eigentlich nimmt er offiziell erst am Dienstagmorgen die Arbeit mit der Mannschaft auf, aber Rob Daum ist schon voller Tatendrang. „Ich habe seit meiner Ankunft viel geschlafen, das Spiel gestern gegen Straubing im Stadion beobachtet und natürlich auch schon viele Gespräche geführt“, so der neue Iserlohner Headcoach.

Am Montagmittag wurde Rob Daum auch den Medien offiziell vorgestellt. Der 59- jährige Kanadier gab sich hierbei sehr höflich, offen und kommunikativ.

Schon vor seiner Verpflichtung hatte er viel Gutes über die Stadt Iserlohn, die Roosters, die Organisation und die Fans von vielen ehemaligen DEL-Spielern erfahren. Das Spiel am Sonntag hat ihn beeindruckt. Der erste Eindruck sei sehr positiv gewesen, insbesondere in den ersten beiden Dritteln. Eine wichtige Erkenntnis war für ihn, dass sein neues Team im letzten Drittel auf den plötzlichen 2:3 Rückstand reagieren konnte und einen Weg fand, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Den ersten Heimsieg betrachtet er als wichtige Erfahrung für die Mannschaft, aber natürlich werde auch ihm dieser Sieg helfen.

Die Mannschaft hält er für gut, aber natürlich müsse er die aktuelle Situation erforschen, Gründe für die Misere herausfinden und versuchen sie zu beheben, so der neue Übungsleiter.

In seiner Philosophie steht der Teamgedanke ganz weit oben. Er bevorzugt eine aggressive Spielweise mit einer hart arbeitenden Mannschaft. Aber auch die Defensive hat der Taktikfuchs im Auge. „Jeder muss auch defensiv spielen und kann das auch. Defensive ist Stellungsspiel und harte Arbeit. Wenn du offensivstarke Spieler hat, musst Du ihnen dabei aber auch erlauben offensiv zu spielen“, erklärt Rob Daum.

Seinen Wechsel aus der EBEL in die DEL hält er für einen Schritt nach oben. „ Das Coaching ist zunächst in beiden Ligen gleich für mich. Ich habe eine Menge Respekt vor der EBEL und möchte sie
nicht schlecht reden, aber ich denke die DEL ist einen Step darüber und in der Breite noch professioneller. Hier sind eine Menge guter Trainer gegen die ich auch schon gecoacht habe und es war immer eine tolle Herausforderung“, so der Kanadier.

Rob Daum scheint zudem über einen guten, trockenen Humor zu verfügen. Auf die Frage, ob er lieber einen 1:0 Sieg oder einen 7:5 Sieg bevorzuge, sagte er: „Einen 7:0 Sieg“.
Die Fans werden das sicherlich gerne hören.

In den kommenden Tagen und Wochen wird Co-Trainer Jamie Bartman versuchen ihm den Einstieg mit vielen Infos und Details zum Team zu erleichtern. Ebenfalls näher ans Team wird DNL-Coach und A-Lizenz-Inhaber Christian Hommel rücken. Er übernimmt Aufgaben im Fitnessbereich und beim Videocoaching.
Seinen ersten Einsatz hinter der Roostersbande hat Rob Daum am kommenden Donnerstag gegen die Fischtown Pinguins. Für das Team gilt aber schon jetzt die Marschroute: „Play hard and play smart – spiele hart und intelligent“.

Obwohl das Team heute eigentlich seinen freien Tag hat, will Rob Daum keine Zeit verlieren seine neue Mannschaft kennen zu lernen. Mit einem Teil des Roostersteams fand nach dem Medientermin ein Meeting statt. Rob Daum will eben nichts dem Zufall überlassen und keine Zeit verlieren, um die Roosters möglichst schnell wieder auf Kurs zu bekommen.

Redaktion

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