Iserlohn. (KM) Alle Jahre wieder stellt sich die Frage wohin denn die Reise in den Sommerferien gehen soll? Die einen zieht... Reiterferien liegen voll im Trend – Das sollten Sie beachten
Pferde

© by Is.-Nachr. (MK)

Iserlohn. (KM) Alle Jahre wieder stellt sich die Frage wohin denn die Reise in den Sommerferien gehen soll? Die einen zieht es in die Sonne ans Meer und die anderen mehr in die Berge. Seit es in der Welt immer mehr Krisenregionen gibt, ist Urlaub in sicheren Regionen für fast alle ein ganzwichtiges Kriterium. Urlaub in Deutschland boomt nicht zuletzt auch deshalb, wie lange nicht mehr.

Immer mehr Familien haben die sogenannten Reiterferien für sich entdeckt. Früher unter dem Sammelbegriff „Urlaub auf dem Bauernhof“ abgelegt, haben die heutigen Reiterferien wesentlich mehr zu bieten. Was aber muss man beachten? Damit die Reiterferien zum „aha-Urlaubserlebnis“ werden, sollte man sich schon vor Antritt der Reise genau über den anvisierten Reiterhof informieren.

Ein Gütesiegel ist die FN-Prüfplakette, die darüber Aufschluss gibt, dass die Tiere dort auch artgerecht gehalten werden. In der alle drei Jahre anfälligen Zertifizierung wird unter anderem auf die Anzahl der Schulungspferde, die Qualifikation des Personals und die Örtlichkeiten auf dem Hof strengstens geachtet. Ein Hof kann mit maximal fünf Sternen ausgezeichnet werden.

Insbesondere für Kinder und Jugendliche haben Reiterferien natürlich viele Vorteile. So wird die Konzentrationsfähigkeit oft erhöht. Das Reiten in der Gruppe und die Verantwortung für ein Pony stärken extrem das Sozialverhalten. Und ganz nebenbei werden natürlich einige Freundschaften geschmiedet. Und das nicht nur zwischen Mensch und Pferd.

Egal, ob Fortgeschrittener Reiter(in) oder Neuling: Klären Sie vor den Reiterferien ab, ob man auf Ihre bisherigen Fähigkeiten eingehen kann und besprechen Sie möglichst mit dem für Sie zuständigen Reitlehrer ein „Ausbildungsziel“ für die Reiterferien. Das macht es für Sie und den Reitlehrer leichter und erhöht in der Regel vom ersten Tag an den Spaßfaktor im Reiturlaub.

Bedenken Sie auch, dass zur Praxis auch immer ein wenig Theorie gehört. Scheuen Sie sich auch nicht nach etwaigen Versicherungen zu fragen, damit im Falle eines Falles auch eine Absicherung besteht. Und: Manchmal ist es auch als „Großer“ Anfänger einfacher mit einem Pony zu beginnen. Jeder hat schließlich einmal klein angefangen.

Beachten Sie diese kleinen Helferlein und einem gelungenen Reiterurlaub sollte nichts im Wege stehen.

Redaktion

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