Märkischer Kreis. (pmk). Die Anzahl der Notrufe nehmen in der Kreisleitstelle deutlich ab. In der Spitze gab es kreisweit 408 Schadensmeldungen,... Orkantief Friederike: Situation im Märkischen Kreis beruhigt sich


Märkischer Kreis. (pmk). Die Anzahl der Notrufe nehmen in der Kreisleitstelle deutlich ab.

In der Spitze gab es kreisweit 408 Schadensmeldungen, durch umgestürzte Bäume oder Gerüste oder abgedeckte Dächer. Es wurden keine verletzten Personen gemeldet.

Aktuell laufen 253 Einsätze. 93 eingegangene Schadensmeldungen konnten noch nicht in Angriff genommen werden. Sie werden nach Priorität abgearbeitet. Zurzeit sind noch rund 1200 Kräfte im Einsatz. Freiwerdende Kräfte im Südkreis, wo der Orkan inzwischen etwas abflaut, werden zur Unterstützung der Feuerwehren in den Nordkreis, insbesondere nach Iserlohn und Menden verlegt.

Orkantief Friederike zieht weiter


Märkischer Kreis. (pmk). Die Feuerwehren im Märkischen Kreis und die Kreisleitstelle haben heute seit 8 Uhr morgens insgesamt 513 unwetterbedinget Einsätze abgearbeitet.

In Iserlohn, Menden und Lüdenscheid sind noch rund 60 Einsatzstellen offen. Nach Iserlohn wurden inzwischen 6 Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte aus Nachrodt, Schalksmühle, Werdohl und Neuenrade verlegt. Einzelne Straßensperrungen werden weiter aufrecht erhalten, weil die umgestürzten Bäume nicht entfernt werden konnten.

Kreisbrandmeister Michael Kling bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.

Sturmtief „Friederike“: Gut 1.150 THW-Kräfte im Einsatz


Bonn. (PM THW) Mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde fegt Sturmtief „Friederike“ seit Donnerstagmorgen über Deutschland hinweg. Gut 1.150 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus 80 Ortsverbänden beseitigen zurzeit in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Sturmschäden – Tendenz steigend.

Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer: Vor allem im Westen und der Mitte Deutschlands fordern Orkanböen die Standfestigkeit von Mensch und Natur heraus. Das THW ist einsatzbereit und entsendet immer mehr ehrenamtliche Einsatzkräfte, um Verkehrswege freizuräumen, umgeknickte Bäume zu zersägen und abgedeckte Dächer zu sichern.

Bereits Anfang des Jahres richtete eine weitere Dame des Sturms schwere Schäden an. Sturmtief „Burglind“ fällte Bäumen, deckte Dächer ab und brachte Regen, der für weitreichende Überschwemmungen sorgte. Insgesamt waren rund 400 THW-Kräfte im Einsatz.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Sturmtief „Friederike“: Bahnverkehr in NRW kann heute nicht mehr aufgenommen werden
Zahlreiche Strecken nicht befahrbar • Kostenlose Servicenummer unter 08000996633 • Einschränkungen auch Freitag erwartet

(Düsseldorf, 18. Januar 2018 ) Das Sturmtief „Friederike“ zieht mit hohen Windgeschwindigkeiten und starkem Regen aktuell über den Westen Deutschlands.

Die Deutsche Bahn hat deswegen zum Schutz von Fahrgästen sowie zur Vermeidung von Schäden an Fahrzeugen und der Infrastruktur den gesamten Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Da davon zahlreiche Fernverkehrsverbindungen betroffen sind, gibt es Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr (auch international). Der Bahnverkehr kann heute in NRW nicht mehr aufgenommen werden. Auch für morgen rechnet die Deutsche Bahn mit deutlichen Einschränkungen.

Nach ersten Einschätzungen zeigen sich erhebliche sturmbedingte Schäden an der Infrastruktur. Die Deutsche Bahn hat Helikopter in Bereitschaft, die nach Abflauen der Windgeschwindigkeiten und bei Tageslicht die Erkundungen der Strecken umfänglich durchführen werden. Bereits jetzt sind Reparaturtrupps der DB Netz im Einsatz, um die Strecken zu erkunden und möglichst schnell Sturmschäden an Oberleitungen zu beseitigen und umgestürzte Bäume aus Gleisen zu entfernen.

Reisende werden gebeten, ihre Reise wenn möglich zu verschieben und sich vor Antritt der geplanten Reise in den Auskunftsmedien zu informieren. Seit 12 Uhr ist eine kostenlose Servicenummer unter 08000 996633 eingerichtet.

Die Deutsche Bahn hat das Personal an den betroffenen Bahnhöfen verstärkt. Reisende erhalten an den Bahnhöfen Taxi- und Hotelgutscheine. In betroffenen Bahnhöfen stellt die Deutsche Bahn Aufenthaltszüge bereit. Die Deutsche Bahn bittet ihre Kunden um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Für die vom Sturm betroffenen Strecken behalten alle für Donnerstag, den 18.01.2018 geltenden Fahrkarten für den Fernverkehr ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel genutzt werden (gilt auch für zuggebundene Fahrkarten). Sitzplatzreservierungen können umgetauscht werden (für auf bahn.de gekaufte Reservierungen auch online möglich). Betroffene Reisende, die ihre bereits gebuchte Reise nicht antreten möchten, können ihre Fahrkarten kostenlos zurückgeben. Hier finden Sie das entsprechende Erstattungsformular für online gebuchte Fahrkarten: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/erstattung.shtml

Nach Orkantief Frederike Wälder nicht betreten!

Märkischer Kreis. (pmk). „Den Wald sollte niemand in den nächsten Tagen betreten. Der Okan hat einige Bäume angeschoben, die ohne weitere Vorwarnung jederzeit umfallen können“, warnt Forstdirektor Bernd Josef Schmitt.

Über das Ausmaß der Schäden in den Wäldern innerhalb des Kreisgebiets muss sich das Regionalforstamt nach Abflauen des Orkantiefs noch einen Überblick verschaffen. Das Orkantief Frederike ist mit Orkanböen von 130 km/Stunde nicht vergleichbar mit Kyrill, das vor 11 Jahren verheerende Waldschäden angerichtet hat. Aber durch die durchfeuchteten Böden sind die Bäume nicht standsicher.

Redaktion

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