Keine Angst vor Blackout beim Heimatversorger – Tesla Model S beliebtester Stromer Keine Angst vor Blackout beim Heimatversorger – Tesla Model S beliebtester Stromer
Iserlohn. (PM Heimatversorger) Eine Studie der TU München hat vor einigen Monaten zu einigen Schlagzeilen geführt. So sei das deutsche Stromnetz... Keine Angst vor Blackout beim Heimatversorger – Tesla Model S beliebtester Stromer

Iserlohn. (PM Heimatversorger) Eine Studie der TU München hat vor einigen Monaten zu einigen Schlagzeilen geführt. So sei das deutsche Stromnetz nicht auf einen Boom von Elektroautos vorbereitet. Wenn, wie für 2035 erwartet, jedes dritte Fahrzeug elektrisch angetrieben sei, drohten Überlastungen und Ausfälle.

Ist diese Angst begründet? „Eher nicht, denn bis 2035 wird die Infrastruktur eine völlig andere sein als heute“ glaubt Thomas Armoneit, als Bereichsleiter Technisches Management beim Heimatversorger der Experte für Themen wie diese.

Schon jetzt sind wir mittendrin in der Energiewende und der gesamte Strommarkt hat sich in den letzten Jahren geradezu revolutionär gewandelt. Wo früher einzelne, große Kraftwerke waren, gibt es heute ganz viele kleine Erzeuger, die ins Netz einspeisen. Viel Strom wird also heute schon dezentral erzeugt, teilweise selbst verbraucht und teilweise ins Netz gegeben. Das Angebot ist damit unkalkulierbar geworden und trotzdem meistern die Energieversorger diese Herausforderung seit Jahren.

Auch bei den Stadtwerken Iserlohn ist man nicht untätig, um für die Zukunft gerüstet zu sein: „Wir arbeiten an unterschiedlichen Projekten in diesem Bereich“ erzählt Thomas Armoneit. „Mit unserem WIKI (WIRtuelles Kraftwerk Iserlohn) wollen wir zum Beispiel in einem Parkhaus höhere Ladekapazitäten ermöglichen, als das Netz hergibt“ erklärt er. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, ist hier ein intelligentes Lademanagement vorgesehen, das je nach geplanter Abfahrtszeit der Nutzer die vorhandenen Ressourcen gezielt auf die Fahrzeuge verteilt. „Das ermöglicht nicht nur mehr Stellplätze – auch das Stromnetz bleibt auf dieses Weise von Lastspitzen verschont“ erklärt der Fachmann.

Natürlich ist der Regelungsaufwand für alle Netzbetreiber höher geworden, um jederzeit das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auszubalancieren. So wie sich die Gegebenheiten verändern, verändern sich aber auch die technischen Möglichkeiten. In der Zukunftsfrage sind sich alle einig: Öffentlicher Verkehr wird in Deutschland elektrisch betrieben

„Für Abnehmer großer Strommengen ist der Einsatz von intelligenten Stromzählern, sogenannten Smart Metern, bereits vorgeschrieben und wird, sobald Produkte verfügbar sind, die die Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllen, in die Tat umgesetzt werden “ erklärt Thomas Armoneit. In Kombination mit einer Schaltbox lassen sich damit vorher definierte Verbraucher oder auch Stromerzeuger kurzfristig runterregeln oder sogar abschalten. „Wenn die Ladestation für das E-Mobil mal kurz Pause macht oder ein PV-Modul für ein paar Minuten mit verminderter Leistung ins Netz einspeist, dann ist das für uns im Alltag gar nicht spürbar – für das Stromnetz kann das aber sinnvoll sein, um es in Balance zu halten“ erklärt der Ingenieur.

Er treibt den Einsatz solcher smarten Technologien beim Heimatversorger aktiv voran und macht sich darum auch keine Sorgen um die Versorgungssicherheit: „Wer die Entwicklung von Smartphones oder von künstlicher Intelligenz in den letzten Jahren verfolgt hat, der kann nicht ernsthaft glauben, unsere Stromnetze wären 2035 noch dieselben. Auch sie werden Schritt für Schritt an die neuen Aufgaben angepasst werden.“

Tesla Model S beliebtester Stromer
Top Ten Elektrofahrzeuge: Vier gebrauchte E-Autos unter 20.000 Euro / deutsche und französische Modelle beliebt

© by Tesla Presse

München. (PM Autoscout) Er sieht gut aus, überzeugt durch innere Werte und hat eine überragende Ausdauer – kein Wunder, dass ihm die Herzen zufliegen. Die Rede ist vom Tesla Model S, der trotz seines Durchschnittspreises von über 80.000 Euro der Beliebteste unter den Elektrofahrzeugen ist. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt, die auf dem Verhältnis von Seitenaufrufen und dazugehörigen Kontaktaufnahmen beruht. Die Auswertung zeigt aber auch: Gebrauchte E-Autos müssen nicht teuer sein. So liegen vier Modelle unter 20.000 Euro. Der Citroen C-Zero ist sogar schon für 12.000 Euro zu haben. Auch hohe Laufleistungen sollten bei E-Autos nicht abschrecken, denn sie verzichten auf viele typischen Verschleißteile wie Kupplung, Auspuff und Zahnriemen. Durch die Motorbremse halten auch Bremsen deutlich länger – das kann sich auszahlen.

Tesla gilt als E-Auto-Pionier. Der Roadster des kalifornischen Herstellers war das erste Fahrzeug, das mit einer Lithium-Ionen-Batterie angetrieben wurde, wie man sie in anderer Form auch von Notebooks kennt. Wurde das Unternehmen mit seinem charismatischen CEO Elon Musk anfangs noch belächelt, verschaffte es sich spätestens mit dem Model S gehörigen Respekt: Es verkaufte sich bereits in den ersten drei Jahren über 100.000 Mal. Während die traditionelle Autoindustrie aufgrund der geringen Reichweite nur wenig Potential im Elektroantrieb sah, erreichte das Model S eine Distanz von bis zu 600 Kilometern. Günstig ist das als Oberklassemodell eingestufte Fahrzeug allerdings nicht: Im Durchschnitt wird es bei AutoScout24 für 81.563 Euro angeboten und ist damit das mit Abstand teuerste Auto im Ranking.

Reichweite ist nicht alles

Deutlich günstiger fahren Interessierte mit dem BMW i3, der im Schnitt für 26.994 Euro zu haben ist und im Ranking den zweiten Platz belegt. Das ab 2016 ausgelieferte Modell soll unter Optimalbedingungen immerhin auf eine Reichweite von 300 Kilometern kommen, in Kürze soll der Einbau einer neuen Batterie 450 Kilometer möglich machen. Doch Reichweite ist beim i3 nicht alles: Der in Leipzig gebaute Elektroflitzer überzeugt durch sein eigenwilliges Design und die komplett aus Karbon gefertigte Fahrgastzelle. Auch das drittplatzierte Auto ist eine deutsche Marke, das allerdings in Frankreich gebaut wird: Der Smart forTwo electric drive, der für durchschnittlich 12.998 Euro angeboten wird. Als Stadtauto konzipiert, beträgt die Reichweite lediglich 160 Kilometer, dafür liegt das Drehmoment von Beginn voll an und sorgt für einen flotten Ampelstart.

Zweimal Volkswagen, dreimal Frankreich
Volkswagen ist zweimal im Ranking platziert: Einmal mit dem E-Golf auf Rang vier und dem e-up! auf dem zehnten Platz. Der Golf ist nach dem Tesla mit 28.051 Euro das zweitteuerste Auto im Ranking, der up! sortiert sich mit 20.296 Euro im Mittelfeld ein. Während der up! auf eine Reichweite von 130 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h kommt, können Käufer des E-Golfs ab Baujahr 2017 bei optimalen Bedingungen die doppelte Distanz zurücklegen und sind mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h unterwegs. Insgesamt sind somit vier deutsche Modelle unter den beliebtesten E-Autos.

Frankreich schickt drei Elektrofahrzeuge in die AutoScout24-Top-Ten. Ganz oben: Der Renault ZOE auf Platz fünf mit einem Durchschnittspreis von 17.213 Euro. Der auf der gleichen Plattform wie der Clio stehende ZOE setzte ursprünglich wie auch der Smart auf das Modell der Akkumiete, mittlerweile kann die Batterie aber auch gekauft werden (Neu: 8.000 Euro). Die durchschnittliche Reichweite der neuen Modelle liegt bei 250 Kilometern.

Billig geht immer, teuer auch
Am günstigsten kommen Interessierte des Citroen C-Zero weg, der auf AutoScout24.de bereits für 12.223 Euro zu haben ist. Der Schnäppchen-Stromer, der auf der Plattform des Mitsubishi i-MiEV basiert, kommt immerhin auf eine Reichweite von 150 Kilometer, außerdem warten die nach dem Update von 2017 gebauten Modelle mit allerlei herrlichem Schnickschnack auf, etwa einem Remote-Control-System, mit dem zum Beispiel die Vorklimatisierung aktiviert werden kann. Nur rund 1.000 Euro teurer als der Citroen ist der Peugeot iOn (Platz acht), der ebenfalls auf der i-MiEV-Plattform steht und somit quasi das Schwestermodell des C-Zero ist.
Tiefer in die Tasche greifen müssen die Freunde der Marke Nissan. So kostet der auf dem siebten Platz rangierende Leaf stolze 25.196 Euro. Leaf steht übrigens für “Leading Environmentally-friendly Affordable Family car”. Wer auf die Namenspoesie verzichtet, spart trotzdem kein Geld: Der Nissan E-NV200 (Platz 9) liegt preislich bei 26.366 Euro und damit auf Augenhöhe mit dem BMW i3. Sonst hat der japanische Kastenwagen allerdings wenig mit dem Bayern gemein. Der E-NV200 ist in erster Linie als Liefer- und Paketfahrzeug gedacht. Mit einer Reichweite von 280 Kilometern beim 2018er-Modell dürfte das im Stadtverkehr problemlos möglich sein.


Top Ten der beliebtesten Elektroautos

April bis Juni 2018; auf der Basis des Verhältnisses von Seitenaufrufen und Kontaktaufnahmen; gebrauchte Elektroautos
Hersteller/Marke und Modell Durchschnittspreis
1. Tesla Model S 81.563 Euro
2. BMW i3 26.994 Euro
3. Smart forTwo e.d. 12.998 Euro
4. Volkswagen E-Golf 28.051 Euro
5. Renault ZOE 17.213 Euro
6. Citroen C-Zero 12.223 Euro
7. Nissan Leaf 25.196 Euro
8. Peugeot iOn 13.341 Euro
9. Nissan E-NV200 26.366 Euro
10. Volkswagen e-up! 20.296 Euro

Foto: © by Tesla Presse

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