Iserlohn. (PM Kangaroos) Revanche geglückt: Mit einen 77:70 (24:17, 16:16, 14:21, 23:16)-Erfolg gegen die Fraport Skyliners Juniors verabschieden sich die Iserlohn... Kangaroos bezwingen Frankfurts Talente zum Ausklang!

Trainer Dragan Torbica – © by Sportsimme.de (MK)

Iserlohn. (PM Kangaroos) Revanche geglückt: Mit einen 77:70 (24:17, 16:16, 14:21, 23:16)-Erfolg gegen die Fraport Skyliners Juniors verabschieden sich die Iserlohn Kangaroos in die kurze Weihnachtspause der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Und fast hätte sich das Team von Headcoach Dragan Torbica sogar den direkten Vergleich gesichert. Aber eben nur fast.

Weniger als eine Minute dauerte es, bis Julian Scott, Donte Nicholas und Ruben Dahmen die Kangaroos mit 6:0 in Führung gebracht hatten. Es ließ sich gut an für die Hausherren. Und auch der weitere Verlauf des ersten Viertels war durchaus überzeugend. Vor allem, weil die Kangaroos schnell ihren Rhythmus gefunden hatten. Allein im ersten Viertel versenkten Kristof Schwarz, Donte Nicholas und Ruben Dahmen zusammen insgesamt vier Dreier. Folgerichtig führten die Hausherren nach zehn Minuten verdient mit 24:17.

Doch so überzeugend das erste Viertel war, so zäh gestaltete sich der zweite Abschnitt. In weniger als einer Minute drehten die Gäste aus Frankfurt das Spiel mit einem 11:0-Lauf und gingen ihrerseits mit 28:24 (11.) in Führung. Bis Ruben Dahmen die ersten Kangaroos-Punkte im zweiten Viertel erzielen konnte, vergingen knapp zweieinhalb Minuten. Iserlohn tat sich schwer, aber auch die Frankfurter verloren ihren anfänglichen Schwung. Und kamen im weiteren Verlauf des zweiten Viertels nur noch auf fünf Zähler.

„Wir haben uns schwer getan mit der Zonenverteidigung der Frankfurter. Haben es aber dennoch geschafft, immer wieder Lösungen zu finden“, so Torbica.

Und weil die Kangaroos einen soliden Endspurt aufs Parkett legten, konnten sie noch vor der Pause den alten Sieben-Punkte-Vorsprung wiederherstellen (40:33, 20.). Nach dem Seitenwechsel drehte vor allem Frankfurts Jules Dang Akodo auf, erzielte elf seiner 17 Punkte im dritten Viertel. Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass sein Team den Rückstand nach und nach verkürzen konnte. Der Brite war es auch, der das Spiel quasi mit der Schlusssirene des dritten Viertels erstmals wieder ausgleichen konnte (54:54).

Im Schlussviertel nahm der bärenstarke Ruben Dahmen den Point Guard der Gäste jedoch an die Leine, gestattete ihm keine weiteren Punkte. Und als Deion Giddens die Kangaroos per spektakulärem Tipp-Dunk wieder in Front brachte (56:54, 31.), schien das Eis endgültig gebrochen. Doch Frankfurt ließ sich nicht abschütteln, kämpfte verbissen um den Anschluss, konnte dem Spiel jedoch keine Wende mehr geben. Und wenn die Gäste verkürzten (60:63, 36./63:65, 39.), hatten die Kangaroos die passende Antwort parat.

Spätestens der Dreier von Julian Scott zum 70:65 (39.) war der Neckbreaker für Frankfurt. Am Ende machten die Hausherren den Sieg nervenstark von der Freiwurflinie klar. Den Schlusspunkt setzt jedoch Frankfurts Cosmo Grühn, der mit der Schlusssirene einen Dreier verwandelte. Und so dafür sorgte, dass die Skyliners den direkten Vergleich für sich entschieden haben.

Iserlohns „Man of the Match“ war Ruben Dahmen. Der 23-Jährige machte in der Verteidigung ein überragendes Spiel. Und legte nebenbei mit 15 Zählern eine neue Karrierebestleistung in der ProB auf.

„Ruben war unser Gamechanger und hat mit seiner starken Vorstellung maßgeblichen Anteil daran, dass wir das Spiel gewinnen konnten“, sagte Coach Dragan Torbica nach dem Spiel.

TEAM & PUNKTE Sören Fritze (18/4 Dreier), Gabriel de Oliveira, Simon Kutzschmar (4), Kristof Schwarz (6/2, 7 Assists), Joshua Dahmen, Henri Vaihinger, Julian Scott (13/1, 8 Rebounds), Donte Nicholas (16/2, 11 Rebounds), Nikita Khartchenkov (DNP), Viktor Ziring, Ruben Dahmen (15/2), Deion Giddens (5).

Redaktion

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