Hagen. (PM Phoenix) Das Team von Phoenix Hagen musste sich am 21. Spieltag dem Nürnberg Falcons BC stellen. Die als heimstark... Höchster Phoenix-Auswärtssieg gelingt in Nürnberg

Jonas Grof – © by K-Media-Sports

Hagen. (PM Phoenix) Das Team von Phoenix Hagen musste sich am 21. Spieltag dem Nürnberg Falcons BC stellen. Die als heimstark bekannten Franken um Spielmacher Dan Oppland machten es den Hagenern gemäß ihres Rufes zunächst nicht leicht. Ein bärenstarkes Hagener Team, angeführt von den Topscorern Herrera und Spohr mit jeweils 20, Derreck Brooks mit 19 und Jonas Grof mit 12 Punkten, zeigte den Falken aber vor allem im Schlussvieertel (12:24), wer die Punkte des 21. Spieltages der 2. Basketball-Bundesliga ProA verdient hatte. Phoenix Hagen bezwang den Nürnberg Falcons BC 99:73 (48:43).

Das Personal:
Wie schon in der Partie gegen die NINERS Chemnitz startete Coach Magdowski mit Dominik Spohr, Jonas Grof, Derreck Brooks, David Godbold und Alex Herrera. Die Gäste starteten mit Virgil Matthews, Dan Oppland, Jonathan Maier, Marvin Omonigho Omuvwie und Mardracus Antonio Wade. Für die Nürnberger zum ersten Mal vor heimischer Kulisse dabei: Rückkehrer Basti Oehle.

Der Spielverlauf:
Die ersten Nürnberger Punkte gingen nach knapp einer Minute auf das Konto von Jonathan Maier zum 2:0. Die erste Hagener Führung markierte Jonas Grof zum 5:6 bei 7:47 Minuten. Danach blieben beide Teams über fast zwei Minuten korblos, bevor Derreck Brooks die Hagener Führung via Freiwurf zum 5:8 ausbaute und Dominik Spohr den Zwischenstand mit einem Dreier zum
5:11 veredelte. Durch zwei Fastbreaks kämpften sich die Hausherren schnell wieder auf 11:13 heran und Dan Oppland gelang der 13:13-Ausgleich (3:33). Rückkehrer Basti Oehle verbuchte seine ersten Punkte zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels zum 16:15, doch alleine acht Punkte von Feuervogel Joel Aminu sorgten letztlich für den 22:25-Viertelstand.

Das zweite Viertel eröffnete Alex Herrera für Phoenix zum 22:27, bevor Spohr nachzog und die Führung wieder einmal per Dreier zum 22:30 ausbaute. Zwar konnte Nils Haßfurther für die Falken weitere zwei Zähler erspielen, beim 24:32 griff Coach Junge jedoch zur Auszeit. Den zweistelligen Vorsprung büßten die Hagener nach knapp vier Minuten durch einen Dreier von Haßfurther zum 29:36 ein. Doch Kapitän Spohr wäre nicht Kapitän Spohr, wenn er durch einen Sprungwurf nicht direkt wieder auf 29:39 erhöht hätte. Dan Oppland ließ sich das jedoch nicht gefallen und brachte sein Team wieder auf 31:38 heran – Timeout Hagen bei 4:36 Minuten auf der Uhr. Danach gelang es den Hagenern die Führung beizubehalten und auch Youngster Marco Hollersbacher kam zum Zug und traf zum 37:46. Kurz vor der Halbzeitsirene stellte Dan Oppland für die Falken das 43:48 her und Coach Magdowski griff noch einmal zur Auszeit, den Spielstand beeinflusste dies jedoch nicht mehr.

Den Start in Spielhälfte Nr. 2 markierte Derreck Brooks per Dreier zum 43:51, legte kurz drauf selbst noch einmal zum 43:53 nach und machte die Führung wieder zweistellig. Die ersten Falken-Punkte erzielte Dan Oppland zum 45:54 bei 7:20 Minuten. Offensiv starteten die Gastgeber etwas gemächlicher in die zweite Halbzeit und so ergab sich nach knapp fünf Minuten ein Zwischenstand von 47:60. Doch dann berappelten sich die Falken wieder und nahmen die Verfolgung auf. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels lagen die Feuervögel jedoch immer noch mit zehn Punkten (57:67) vorn. Ein weiterer Brooks-Dreier, ein Lodders-Korbleger und ein Grof-Dreier stellten dann das 61:75 als Ausgangslage für das letzte Viertel her.
Wie das dritte Viertel endete, startete das vierte: Derreck Brooks eröffnete mit einem Dreier zum 61:78. Bei 6:55 Minuten hatten die Gastgeber noch immer kein Wurfglück und Brooks erhöhte für Hagen zum 61:82. Erst nach knapp vier Minuten verwandelte Dan Oppland einen Dreier zum 63:82. In dieser Phase fand Hagen jedoch so ziemlich auf alles eine Antwort und war den Nürnbergern eine Nasenlänge voraus. Mit einem Günther-Assist traf Phoenix-Center Herrera sogar von jenseits der Dreierlinie zum 63:87. Zum 66:95 tat Jannik Lodders es ihm bei 2:24 Minuten gleich und David Godbold verschönerte das Endergebnis noch zum 73:99.

Phoenix-Headcoach Kevin Magdowski: „Heute hat uns unsere Qualität und vor allem Intensität einen Vorsprung verschafft. Mit Oppland, Maier und auch Oehle ist Nürnberg sicherlich eine der physisch stärksten Mannschaften der Liga, doch heute waren wir noch physischer. Zudem ist es uns gelungen, Nürnbergs Guards größtenteils aus dem Spiel zu nehmen.
Zwar hat David Godbold nicht viele Punkte gemacht, aber seit er da ist, gelingt es unter anderem Derreck Brooks immer besser, sich einzubringen.
Erfreulich war auch, dass Jannik Lodders am Ende wieder da war und Joel in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt hat. Bei ihm war es genau wie bei Javon Baumann schade, dass er wegen der Foulbelastung früh ausschied.

Auch die Minuten, die Javon gespielt hat, waren super, da hätte ich gern noch mehr von gesehen. Mit dem heutigen ist Spiel ist unser Angriffs-Selbstvertrauen sicher noch einmal gewachsen.“ Die

Statistik:
Phoenix Hagen: Spohr (20), Herrera (20), Brooks (19), Grof (12), Aminu (8), Lodders (8), Baumann (6) Godbold (2), Günther (2), Hollersbacher (2).
Nürnberg Falcons BC: Oehle (18), Oppland (15), Haßfurther (14), Schröder (8), Omuvwie (8), Wade (5), Matthews (3), Maier (2), Valerien.

Nürnberg Falcons BC – Phoenix Hagen: 73:99 (43:48) (22:25, 21:23, 18:27, 12:24)

Redaktion

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